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Karate

– die Kunst der leeren Hand

Kleines DOJO, Lindenallee 47, 15366 Hoppegarten

Großes DOJO, Lindenallee 51, 15366 Hoppegarten

Dienstag:

  • 15:45 – 17:00     Kinderkarate 1
  • 17:00 – 18:00  Kinderkarate 2
  • 18:00-19:30  Jugendkarate
  • 20:00 – 22:00    Selbstvert.

Mittwoch:

  • 18:30 – 20:00    Fortgeschrittenentr.
  • 20.00 – 21:30     Erwachsene

Freitag:

  • 17:30 – 18:30     Kinderkarate
  • 18:30 – 19:30    Wettkampftr. Kata Kinder
  • 18:30 – 19:30    Jugendl.+Erw.
  • 19:30 – 21:00   Wettkampftr. Kata Jugendl. + Erw.
  • 20:00 – 22:00  Selstvert. Erw.

„Karate ist mehr als nur Sport, eine perfekte gesunde Gymnastik und Cardiotraining. Es ist eine Kunst, eine Leidenschaft, an seiner Fähigkeit zu arbeiten und sich sowohl selbst zu verteidigen, als sich auch selbst in seinem wahren Inneren kennenzulernen und daran zu wachsen.“

Karate ist eine waffenlose Kampfkunst, die ihren Ursprung etwa 500 Jahre n. Chr. in China findet. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung.

Von der Kampfkunst zum Sport

Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Über Handelswege zur Insel Okinawa gebracht, entstand dort das heutige, moderne Karate. Als Sport ist Karate relativ jung. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eingenen Regeln.

Der heute gebräuchliche Ausdruck ist Kara (leer) Te(Hand) und bedeutet „mit leerer Hand“. Auch jetzt noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wieder. Übersetzt bedeutet Karate-Do soviel wie „der Weg der leeren Hand“. Im wörtlichen Sinn heisst das: Der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das Kara, also die Leere, ist aber auch ein ethischer Anspruch. Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können. Im Training und im Wettkampf wird dieser hohe ethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenene Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration.

Beim Karate werden im besonderen Maße Eigenschaften gefördert, nach denen aktuell in der Gesellschaft sehr verlangt wird:

  • Höflichkeit
  • Ausdauer
  • Gegenseitiger Respekt
  • Selbstbeherrschung

Karate kennt keine Altersgrenzen – man kann für Karate nicht „zu alt“ sein. Bestenfalls noch etwas zu jung – etwa 5 bis 6 Jahre sollten unsere „Karate-Kids“ schon sein. Wer so früh anfängt, kann es natürlich weit bringen in unserem Sport. Aber man kann in jedem Alter mit Karate anfangen. Heute gibt es auch ein Karate, das speziell auf ältere Menschen zugeschnitten ist. „Jukuren“ heißen sie im Japanischen.

 

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